Gefahrstoffe Info

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige Richtlinien, technische Regeln und Leitfäden zur Sanierung und Entsorgung von Gefahrstoffen wie Asbest und andere zusammengestellt.

 

Asbestsanierung nach TRGS 519

In der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe - Asbest)und in der aktualisierten Gefastoffv. sind die besonderen Schutzmaßnahmen bei Abbruch-, Sanierungsarbeiten, und Instandhaltungsarbeiten von Asbest und asbesthaltigen Gefahrstoffen sowie der Entsorgung definiert.

Bis vor 30 Jahren war Asbest das am meisten benutzte Isoliermaterial beim Brandschutz. Asbest wurde in großem Umfang als Dachdeckung und Fassadenbekleidung eingesetzt (Asbestzement, z. B. Eternit). Seit Anfang der 80-er Jahre wurde auf die gesundheitsschädliche Wirkung der Asbestfaser reagiert. In Folge des Verschleißes der Materialien werden die gesundheitsgefährdenden Asbestfasern in der Luft freigesetzt. Die bei Abbruch, Sanierung und Entsorgung freigesetzten Abestfasern erfordern deshalb zum Schutz der Arbeitskräfte, Umgebung und der Umwelt besondere Sicherheitsmaßnahmen, z. B. Schutzanzüge, Einhausungen, Absaugvorrichtungen und Befeuchtung.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bieten zusätzliche Sicherheit für die Arbeitskräfte.

Nach TRGS 519 ist vor Beginn der Arbeiten ein Arbeitsplan aufzustellen und der zuständigen
Behörde vorzulegen.

Dieser enthält:
- stoffliche Zusammensetzung und die Eigenschaften der asbesthaltigen Gefahrstoffe
- Zeitraum der Arbeiten
- Ort und Art der Ausführung
- Anzahl der Arbeitskräfte
- Beschreibung des Arbeitsverfahrens
- Angaben über Schutzmaßnahmen und persönliche Schutzausrüstungen
- Maßnahmen bzw. Einrichtungen zum Schutz und zur Dekontaminierung der Arbeitskräfte die im Gefahrenbereich arbeiten
- Nachweis der vorgesehenen ordnungsgemäßen Entsorgung Art und Ort)

Für den Umgang mit Asbest und für Arbeiten mit Asbesthaltigen Baustoffen benötigen qualifizierte Unternehmen eine Erlaubnis der jeweiligen Bezirksregierung .Eingesetztes Personal für Gefahrstoffbaustellen benötigen als Grundvorraussetzung neben fachlicher Kompetenz auch unbedingt eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung.

 

Sanierung und Entsorgung von künstlichen Mineralfasern / KMF

(KMF) nach TRGS 521

Bei der Sanierung und Entsorgung von künstlichen Mineralfasern (KMF) und Faserstäuben sind Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, zum Schutze von Mensch und Umwelt.
Diese Abfälle gelten als besonders gefährlich. Die TRGS 521 beschreibt die technischen und organisatorischen Maßnahmen, für Abbau, Abtragung und Deponierung.

Wir verfügen über sämtliche Zulassungen für den Umgang mit KMF-Materialien

INFO / KMF
Die künstlichen Mineralfasern (KMF) sind meist als Mineralwolle in Gebäuden als Schall-, Wärme- und Brandschutz eingesetzt. z. B.

 - Fassaden
 - Innenwände/Leichtbauplattenwände
 - Akustikdecken
 - Trittschalldämmung
 - mineralfaserhaltiger Putz
 - Fußböden im Dachausbau
 - Rohrleitungsisolierungen
 - Wärmedämmung in Rollladenkästen
 - Rohrleitungsisolierungen
 - Spritzisolierung




Sie haben fragen rund ums Thema Gefahrstoffe ?

Bitte nutzen ,Sie das Kontaktformular. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.